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Ja, aus diesen Höhen habe ich bereits ins Tal gesehen, als ich in Nepal war und mit einem spezial Flugzeug immer wieder ums Himalaja Gebirge flog bin.

Anders Reinhard Kraus, der hat mit seiner Dagmar Götz das Gebirge zu fuß bestiegen und der sich die Flugzeuge nur von unten, aus dem Tal, betrachtet hat.

So sehe ich mir heute, am 28. Oktober, in Geretsried, alles erneut an. Aus sicherer Höhe, auf einem Tisch sitzend. Keine Hochfrisur, kein großer Kopf und kein breiter Rücken stehen zwischen mir und den wunderbaren Bildern auf der Leinwand.

Die beiden kämpfen sich immer wieder durch Geröll, Schnee und Eis hinauf, bis auf 5000 m. Es ist dies kein Spaziergang von einigen Stunden, wie wir im Flugzeug. Nein, sie harren hier mehrere Tage aus, um endlich ihr Ziel zu erreichen.

Weshalb tun sie sich das an?

Doch nur um die Gebirgsspitzen in ihrer schönsten Formation, ihrer wahren Größe und im Sonnenschein ihre leuchtesten Farben zu erleben. Und dieses hautnah.

Sie zeigen uns Gletscher mit ihren tückischen Spalten, bei deren Anblick die Gänsehaut kommt. Eine Gänsehaut die auf den engen, steilen und steinigen Strassen fortdauert. Gletscher, die sich aus der kalten, starren Höhe befreien und als tosende Gewässer über Felsen, Geröll und Schlamm ins Tal donnern.

An diesen Gewässern hangeln sie sich mit 32 Scherpas (Trägern) hinauf, begleitet von Hühnern, die hier oben noch Mal die reine Luft genießen dürfen, aber die dann auf dem Höhepunkt ihres Entzückens ins ewige Dunkel befördern werden. Hühner, auf den Rücken der Tragetiere, die auf so dünnen Beinen lustwandeln, dass mich bei jedem Schritt und Stein die Angst überkommt: jetzt können sie brechen. Aber auch die Beine ihrer Herren sind nicht viel fester. Beine die nur in Turnschuhen, Gummischuhen oder sogar nur in Sandalen steckten.

Unterwegs, wie aus dem Nichts, aus Steinritzen, aus dem Grau des Bodens, die herrlichsten Blumengruppen, mit einer Farbenpracht, die man da nie vermuten würde. Einem Kunstwerk, Wachsblumen gleich, die hier gekonnt diesem kalten und rauen Klima trotzen.

Aber weshalb erzähle ich eigentlich so viel.

Dieses muss man selbst auf der Leinwand gesehen und erlebt haben, in einem Vortrag von Reinhold (Reini) Kraus, der mit Musik, Fotos und Film sein Erleben in Pakistan, in Karakorum, gerne auch in andere, in eure, Säle bringen würde.

Wiltrud Wagner; Geretsried, 12.11.2013

 

Eine Gruppe von vierzehn Wanderfreunden startete am 29.09.2012 um 7 Uhr von der Isaraugaststätte in Geretsried. Wir fuhren dann ca. eine Stunde bis zum Wanderparkplatz im Rißtal nach der Kaiserhütte. Rasch Wanderschuh geschnürt und Rucksack auf den Rücken, so starteten wir unsere Tour. Nach einem kurzen Stück auf der Forststraße zweigten wir auf einen Bergweg ab, der sich steil durch den Bergwald hinauf schlängelte. Schon nach kurzer Zeit hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die großen Karwendelberge. (Trotz schlechter Wettervorhersage!)

Nach etwa drei Stunden Aufstieg erreichten wir die Tölzer Hütte (1835m ü M). Zehn Wanderfreunde folgten dem Steig hinter der Hütte zum Gipfel auf den Schafreuter (2102m ü M), von dem sie eine wunderschöne Aussicht auf die Berge der Voralpen (Benediktenwand, Roß- und Buchstein), sowie auf die Hinterautal-Vomper-Kette, die nördliche Karwendelkette und die Soierngruppe im Karwendel hatten.

Zurück vom Gipfel machten wir alle in der Hütte eine längere Essens- und Erholungspause. Nach einem zweistündigen Abstieg erreichten wir wieder den Wanderparkplatz, wo unsere Autos standen.
Müde, jedoch mit vielen schönen Eindrücken fuhren wir nach Hause.
Für die schöne Tour möchte ich mich bei unserem Bergführer Georg Simonis herzlich bedanken.

Rita Christel

 

 
Die Geretsrieder Siebenbürger bezwingen den Daniel

Der Daniel? Was oder wo ist der Daniel? So grübelten einige, nachdem wir von unserem bewährten Bergführer Georg Simonis erfahren hatten, dass unsere Herbst-Wanderung auf den Daniel führen sollte.

Ein kurzer Blick ins Internet konnte Aufschluss geben:

„Der Berg Daniel ist mit einer Höhe von 2.340 m ü. A. der höchste Gipfel der Ammergauer Alpen. Er liegt im österreichischen Bundesland Tirol, oberhalb der Ortschaften Ehrwald und Lermoos.“

Wie besprochen fuhren wir am Samstag, den 24. September 2011 frühmorgens über Garmisch Partenkirchen in Richtung Tirol bis Lermoos. Dichter Nebel beeinträchtigte immer wieder die Sicht auf unserer Hinfahrt.

Vom Parkplatz aus ging es gleich auf einem ziemlich steilen Steig los. Unsere Siebenergruppe überquerte mehrmals die Forststraße und stieg weiter durch den Wald, bis wir auf einer Lichtung staunend stehen blieben. Der Nebel hatte sich verzogen, vom fast wolkenlosen Himmel beleuchtete die Sonne den gegenüberliegenden Grubigstein mit der Wolfratshauser Hütte und die Ehrwalder Sonnenspitze.

Und bald standen wir bei schönstem Wetter und bester Weitsicht vor der Tuftlalm von der aus wir völlig überwältigt ein beeindruckendes Rundum- Bergpanorama mit der gigantischen Tiroler Zugspitze bestaunten.

Über schweißtreibende zum Teil steile Wege, zwischen schroffen Schuttfeldern, Felsbrocken und spitzen Steinen mühten wir uns immer weiter nach oben, bis wir schließlich nach 3 ½ Stunden den 1300 m Höhenunterschied überwunden hatten.

 

Erleichtert und glücklich bewunderten wir bei Bilderbuchwetter die malerische Gipfelaussicht. Nachdem wir uns mit unserer mitgebrachten Brotzeit gestärkt hatten und das traditionelle Gruppenfoto am Gipfelkreuz sichern konnten, traten wir den Rückweg an.

Bei einer etwas längeren Pause stärkten wir uns bei der Tuftlalm für das letzte Stück Wanderweg und erreichten schließlich unter sicherer Führung erschöpft aber glücklich und reich an schönen Eindrücken unseren Parkplatz.

Den Blick ins Internet hätte man sich eigentlich sparen können, denn wir wurden auch dieses Mal sicher geführt, kameradschaftlich und aufschlussreich belehrt und bestens betreut.

Danke Georg Simonis, für diesen wunderschönen Tag, den wir gemeinsam erleben durften!

28.09.2011, Anni Markel

Weitere Eindrücke der Wanderung sind im Bilderbereich vorhanden.

 

 
Manuel-Weinhold-Gedächtnis-Fußballturnier

 

Mit viel Idealismus und beispielhaftem Engagement organisierten die Mitglieder der Siebenbürger Fußballgruppe Geretsried (SFG) bereits im fünften Jahr in Folge das beliebte Hallenfußballturnier in Geretsried für siebenbürgische Hobbyspieler und einheimische Fußballclubs. In unsere Kreisgruppe eingebunden als 35 zahlende Mitglieder des Verbandes, leistet diese Sportgruppe in Geretsried mit ihren drei, nach Altersgruppen aufgestellten Fußballmannschaften wichtige Teamarbeit im Sinne vernünftiger Freizeitgestaltung und ehrenamtlicher Jugendarbeit. Die Mannschaften SFG 1, SFG 2 (die Älteren) und SFG 3 die Jugendlichen, die  sich „All 4 One“ nennen für Manuel Weinhold, der in den vergangenen Jahren in ihrem Team mitspielte.

Am Samstag, dem 27. Februar, fanden sich acht Mannschaften in der großen Turnhalle der Hauptschule an der Adalbert-Stifter-Straße in Geretsried ein, um im System „jeder gegen jeden“ zu spielen. Folgende Mannschaften traten an: als Gastgeber, die drei lokalen SFG-Mannschaften, die „Speedys“-Siebenbürger Sachsen aus Augsburg, die „Sibi-Kicker“ aus Augsburg und Neuburg an der Donau, die Audi - Ingolstädter Sachsen, die „Trappold United“ der HOG Trappold und als Einheimische die befreundeten „FC Geretsried“ Spieler.

Der Leiter der Fußballer (SFG) Hans-Georg Schunn eröffnete das Turnier und erinnerte an den im November vorigen Jahres durch einen tragischen Verkehrsunfall verstorbenen Mitspieler, Freund und sehr beliebten jugendlichen Landsmann Manuel Weinhold. Zur Erinnerung an ihn wurde das Turnier in diesem Jahr „Manuel-Weinhold-Gedächtnis-Fußballturnier“ benannt. Schunn rief die Spieler um sportliches „Fair Play“ und stellte die drei Schiedsrichter, darunter zwei Landsleute, Adolf Schuster und Ronald Thiess, vor.

Im Laufe des Tages begrüßte Michael Hann als einer der drei Sportleiter unter den Zuschauern auch die Kreisgruppenvorsitzende Gerlinde Theil und andere Vorstandsmitglieder der Kreisgruppe.

Die Geretsrieder SFG-Fußballmannschaften haben keinen Trainer, sondern nur die ehrenamtlichen Sportleiter: Siegfried Weber, Michael Hann und Gerd König. Erster Leiter und Sprecher der Fußballer ist Hans-Georg Schunn, sein Stellvertreter ist Gerald Blahm und Schriftführer Alfred Philp, alle aus Geretsried. Trainiert wird jeweils am Sonntag: winters in der Turnhalle der Karl-Leder-Grundschule und sommers auf der Böhmwiese. Erfreulicherweise fanden sich auch Landsleute als Sponsoren für die Sportkleidung der Spieler, darunter „Netline Handy Shop“ von Gerhard Eitel in Geretsried, die KfZ-Werkstatt von Konrad Schuller u.a.. Regelmäßig fahren die Geretsrieder Mannschaften auch zu anderen Turnieren z.B. nach Waldkraiburg und Dinkelsbühl oder zu Freundschaftsspielen, wobei sie ohne jegliche Unterstützung wie Fahrtkostenzuschüsse, Brotzeiten oder Sportkleidung, alle Kosten selber tragen. Lediglich ihre Haftpflichtversicherung wird von der Kreisgruppe gestellt.

Den zahlreichen Fans und Zuschauer herzlichen Dank fürs Mitwirken. Sie feuerten die Spieler lautstark an und verfolgten die spannenden Spiele. Turniersieger wurden die Sibi Kickers, Platz 2 belegte der FC Geretsried, Platz 3 - Trappold United, Platz 4 – All 4 One, Platz 5 – SFG1, Platz 6 – Speedys, Platz 7 -  Audi Ingolstadt, Platz 8 – SFG2. Unter www.sfgeretsried.de sind im Internet die einzelnen Ergebnisse des Turniers aufgelistet.

Für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf dankt der „SF Geretsried“ allen Helfern, die zum größten Teil aus den eigenen Reihen kamen, ohne die ein Turnier dieser Größe nicht möglich wäre.

Autor: Walter Klemm