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Chronik

Nach Kriegsende fanden einige Siebenbürger Sachsen in Geretsried eine Bleibe. Sehr bald wurde in Geretsried ein Aufnahme- und Durchgangslager für Aussiedler, welche in Bayern leben wollten, errichtet. So kam es, dass hier viele ausgesiedelte, später in Bayern wohnhafte Siebenbürger Sachsen kurze Zeit im "Lager" Geretsried verbrachten.

Im April 1956 gründete ein gutes Dutzend Landsleute unter der Leitung von Karl Friedrich Theil in Geretsried eine Kreisgruppe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen. Wenn es in den 50-er und 60-er Jahren hauptsächlich darum ging, konkrete Starthilfe bei Amtsgängen und bei der Suche nach Unterkunftsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen zu geben, so erweiterte sich das Betätigungsfeld der Kreisgruppe ab den 70-er Jahren unter dem Vorsitz von Kurt Schoppel (1976 bis 1979), Peter Knall (1979 bis 1988), Hans Schmidts (1988 bis 2002), Herta Daniel (2002-2008), Gerlinde Theil (2008-2016) und Uschy Meyndt (ab 2016) immer mehr auch in kultureller und gesellschaftlicher Hinsicht.

Die Kreisgruppe hat heute (2016) ca. 590 Mitglieder inkl. Mitgliedschaften, von denen rund 150 Landsleute aller Altersgruppen aktiv in verschiedenen Kulturformationen mitwirken. Die Mitglieder wohnen in Geretsried, Wolfratshausen, Bad Tölz und weiteren 20 Ortschaften. 

Es liegt an der Bereitschaft der hier lebenden jüngeren Landsleute in ehrenamtlicher Mitarbeit das Bestehende zu erhalten und auszubauen, um unser geistiges und kulturelles Erbe unter veränderten Bedingungen zu bewahren.